Freitag, 15. Februar 2013

Der Overland Track - Soweit die Füße tragen

Oder auch: 7 Tage Hölle und zurück. Aber von vorne: Am 4.2. haben wir uns auf die lange Reise in den tiefen Süden begeben: 10 Stunden mit der Fähre nach Tasmanien. Gerade sind wir in Hobart, der Hauptstadt, und feiern unsere Rückkehr in die Zivilisation. Denn hinter uns liegt ein echtes Abenteuer. Das wohl krasseste, was wir bis jetzt in unserem Leben gemacht haben. Eine extreme Selbsterfahrung und life-changing experience: Der Overland Track, ein 80 km langer Walk durch die Wildnis Tasmaniens, 7 Tage, 20 kg auf dem Rücken, alles was man braucht im Rucksack, von Hütte zu Hütte, ohne Strom, Duschen, Internet, Cafés...ihr wisst worauf ich hinaus will. Ich muss verrückt sein. Wie konnte ich mich auf sowas einlassen? Verzicht auf jeglichen Luxus, back to Basics, und das fernab der Gesellschaft. Wir haben uns gequält, giftige Schlangen gesehen, Wind und Regen getrotzt, in extremer Hitze geschwitzt, Regenwasser getrunken, mehrere Kilo abgenommen und schlecht geschlafen. Es war hart, lang, anstrengend und nervenaufreibend. Und gleichzeitig wunderschön, krass, einzigartig, atemberaubend und erleuchtend. Wir haben die verschiedensten Menschen kennengelernt, Freundschaften geschlossen, wunderbare Natur erlebt und Tiere aus nächster Nähe beobachtet. Ob ich es wieder machen würde: Ich denke schon. Folgendes Zitat trifft es genau: "When you go out there you don´t get away from it all, you get back to it all. You come home to whats important. You come home to yourself."

2 Tage vorher: packen.
Essen für 7 Tage.
Los gehts.
Das Auto ließen wir am Ende des Tracks stehen. Keine Busse zum Anfang. Einzige Möglichkeit, noch pünktlich zum Start zu kommen: Trampen. Hat wunderbar geklappt :)


steiler Aufstieg, mit 20kg auf dem Rücken.




Sie haben Ihr Ziel erreicht: Erste Hütte nach 10km Walk.
Wallabies.


"bequeme" Betten.
Gefahren überall.



Somewhere over the rainbow.





Ein Wombat blockiert unseren Weg.


On top of Mt. Ossa, Tasmaniens höchstem Berg.


Frühstück.
Menschen, die sich dasselbe antun.

Fast da: Im Regenwald.


Eklige Fliegen.
Letzter Schlafplatz.
Abendessen. Im See waren wir auch. (ca 15 Grad!!)


Kommentare:

  1. hallo ihr zwei,
    schön, dass ihr gesund wieder zurück seid.hab oft an euch gedacht. ich habe voll freude den bericht gelesen, bin emotional ergriffen:-)) diese eindrucksvolle landschaft - und ihr mittendrinn!!
    ein lob an den fotografen und an die tolle reisejournalistin, die so spannende und fesselnde berichte schreibt, dass man den nächsten kaum erwarten kann :-))
    ich umarme euch !!!
    Mum
    PS: robert, dein bart ist ja mega - wann kommt das rasiermesser???

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  2. Hallo ihr Abenteuerer,
    kann mich den Worten v. Silvi nur anschließen. Habe auch sehnsüchtig auf neuen Bericht gewartet u. nun ist er da! Was für ein Abenteuer! Eine Erfahrung-wie auf einen Pilgerweg, nur dramatischer.Bin ganz stolz auf euch!
    Bleibt gesund! u.seid herzlich gegrüßt
    GLG v Mum & Dad

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  3. So, nun habe ich alles gelesen und ihr habt es geschafft: Ich will auch weg :D
    Es ist schön zu sehen, was ihr alles erlebt und dass es euch gut geht.
    Ich glaube wir müssen mal eine ausgiebige Skype-/Whatsapp-Session starten :D
    Bis dahin: passt auf euch auf und genießt die Zeit!
    Lg, Buschi

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  4. Habe sofort auf der Messe Eure atemberaubende Message gelesen. Liebe Jule, lieber Robert, eine Reisereportage,
    die uns auf eine emonionale Art Euer Abenteuer mit erleben läßt und tolle Bilder, einfach Klasse.Bitte mehr davon, alle fragen schon wann Euer nächster Bericht kommt. Bin gestern Abend von der Messe zurück, Gott sei Dank ohne Schnee, aber dafür schneit es heute.
    Hatte x mal den Kommentar angefangen, aber immer mußte ich abbrechen, Ihr kennt das ja!!!! Ganz, ganz liebe Grüße und paßt gut auf Euch auf. Oskar erzähle ich jeden Abend von Euch... Bis bald Ini u.norbi

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  5. Hallo Ihr 2... ich will mehr hören & sehen! Einfach genial!
    Drücker

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