Freitag, 31. Mai 2013

Endlich wieder unterwegs

Nach meiner Woche im Krankenhaus habe ich mich noch ein paar Tage in Perth ausgeruht, und jetzt sind wir wieder on the road: Immer Richtung Norden, der Sonne und dem Sommer nach. Denn hier ist jetzt Winter, und nachts ist es ungemütlich kalt. Dagegen ist im tropischen Norden immer Sommer. Ach ja, da die Sonne hier im Winter auch schon um 18 Uhr untergeht, und man nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr fahren soll, leben wir im Rhythmus der Sonne. Aufstehen um 6 und schlafen um 21 Uhr. Kaum zu glauben. Zudem ist es in Western Australia verboten, wild zu campen. Eigentlich darf man nur auf ausgewiesenen Caravan Parks schlafen. Da uns das aber zu teuer ist, verstecken wir uns nachts (wie alle anderen Backpacker auch). Müssen aber auch meist vor Sonnenaufgang wieder wach sein, bevor die Ranger auf Backpackerjagd gehen :) Ein lustiges Katz- und Mausspiel.
Wir fahren also gerade immer die Westküste entlang, vorbei an wunderschönen, einsamen Stränden zum schnorcheln, durch einzigartige Wüsten und riesige Nationalparks. Die letzten zwei Wochen waren mal wieder atemberaubend schön. Wir wissen gar nicht, ob das noch getoppt werden kann. Aber seht einfach selbst.


Papagei nascht unsere Kekse.

In der Pinnacles Wüste.

Sandboarding.

Lord of the flies.
Gierige Pelikane.

Wandern im Kalbarri Nationalpark.




Typischer Rast- und Schlafplatz
Die Backpacker Bibel


Vorbereitung ist das A und O
Achtung, Bilbys!!
Sind wir schon im Outback?
Endlich roter Sand.
40 Grad heißes Wasser aus der Erde.

Das Bilby lebt nur noch in Shark Bay und ist vom Aussterben bedroht. Leider haben wir keins gesehen.
Four-Wheel-Drive vom feinsten.
Endlich wieder Trinkwasser. Reserven auffüllen.

bei Vollmond unterm Sternenhimmel relaxen.
fiese Moskitos.
Endlich Delfine.


Turtles

All you can eat buffet für 15 Dollar. Vorher.
nachher.


Delfinfütterung.
Emus.

frisches Obst von der Plantage.
Bananenplantage.

Avocadobaum.

Komischer Fisch. 

Nicht sehr backpackerfreundlich.

Roberts Angelerfolg. Fischidentifikation.
Endlich haben wir ein eigenes Surfbrett.
Nein, ich bin nicht nackt.

immer schön voraus planen.
Frühstück.








Sonntag, 12. Mai 2013

Life is too short

Das wird jetzt ein kleiner philosophischer Blogeintrag. Denn die letzte Woche lag ich im Krankenhaus in Perth. Mit Atemnot, Fieber und Ausschlag am ganzen Körper musste ich letzten Samstag in die Notaufnahme. Verdacht auf Masern, irgendwelche Autoimmun-oder Tropenkrankheiten. Was für ein Schock! 7 Tage Angst. Doch jetzt ist endlich alles vorbei. Diagnose: Penicillinallergie!! Zum Glück nichts ernstes. Da fängt man trotzdem schon mal an, über sein Leben nachzudenken. Unsere Gesundheit (und leider auch das Leben) wird von uns immer als selbstverständlich angesehen und wir verschwenden selten einen Gedanken daran, was passiert, falls wir mal ernsthaft erkranken sollten. Dabei sollten wir lieber dankbar sein, bewusst leben und jeden einzelnen Augenblick genießen. Ich bin jedenfalls einfach nur froh, dass ich gesund bin. Und freue mich umso mehr auf den Rest unserer Reise. (Bungy-Jumping kann kommen!!!) In diesem Sinne: "Life is too short to be anything but happy. Kiss slowly, love deeply, forgive quickly, take chances, give everything, and leave with no regrets. Forget the past with the exception of what you have learned from it, and remember everything happens for a reason."